Haftung des Steuerberaters

Steuerberater kann  die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen zum Verhängnis werden Bundesfinanzhofs (BFH, Az.: III R 12/12)

In dem Fall des BFH konnte der in der komprimierten Steuererklärung unberücksichtigt gebliebene Sachverhalt nachträglich nicht mehr berücksichtigt werden. Der Steuerpflichtige blieb so auf der zu hohen Steuerlast sitzen.
Den Steuerberater trifft ein grobes Verschulden am nachträglichen Bekanntwerden von Tatsachen, wenn er dem Steuerpflichtigen nur das komprimierte Formular zur Überprüfung aushändigt, ohne vorher den vollständigen Sachverhalt ermittelt zu haben.