Fluggastrechte-Vogelschlag

Bei einer Verspätung auf Grund eines Vogelschlages handelt es sich – so das Landgericht Hannover – nicht um einen außergewöhnlichen Umstand im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 295/91 ( FluggastrechteVO ).


Die Kläger nehmen die Beklagte erfolgreich wegen der Verspätung des von ihnen gebuchten Flugs auf Entschädigung nach der Verordnung in Anspruch.

Landgericht Hannover 14 S 52/11 ( 543 C 1945/11 AG Hannover ) vom 18.Januar 2012