Videoaufnahme zum Beweis

Das Amtsgericht München hat am 6.6.13 -AZ 343 C 4445/13– ausgeurteilt, dass die notwendige Interessenabwägung nach einem Verkehrsunfall, welcher mit einer Videoaufnahme festgehalten wurde, zu Gunsten der Beweisverwertung vorzunehmen ist.

Im Rechtsstreit nach einem Verkehrsunfall überwiegt das Interesse des Unfallbeteiligten an der Verwertung, der von ihm gefertigten Videoaufnahme zu Beweiszwecken gegenüber dem Interesse des Unfallgegners an seinem Persönlichkeitsrecht. Die Verwertung der Videoaufnahme ist zulässig.